Nach dem erfreulich großen Interesse an den Informationen über Fledermäuse allgemein und speziell in Korntal-Münchingen, die uns Amélie Epperlein und Julia Ohl-Schacherer beim "NABU offen"-Abend am 11. März 2019 vorgestellt haben, stellen wir hier eine Übersicht mit Pflanzen für einen fledermaus-freundlichen Garten zum Download ins Netz.
© NABU / Barbara Maas
Unsere Bitte an Spaziergänger und Hundehalter
Jeder hat das Recht auf Erholung in der freien Landschaft, jedoch ist er auch verpflichtet, sorgsam mit der Natur umzugehen und Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen. Natürlich fällt es vielen Hundebesitzern schwer, ihre Hunde an der Leine zu führen, da ihre Haustiere sich wohl fühlen sollen. Aber denken sie auch an die wild lebenden Tiere, wenn ihre geliebten Vierbeiner Auslauf in die Natur bekommen?
Freilaufende Hunde sind für Vögel ein bedrohlicher Störungsfaktor. Denn zahlreiche, auch bei uns heimische Vogelarten wie Feldlerche, Goldammer, Schafstelze oder Rebhuhn, brüten am Boden oder in Bodennähe, und das nicht nur auf Wiesen, sondern auch an Wegrändern, in Hecken und Gräben, auf Brachland. Taucht nun Mensch oder Hund im Nestumfeld auf, gerät der Vogel in Panik und verlässt fluchtartig sein Gelege oder seine Jungen. Die aufgeschreckten Vogeleltern trauen sich erst zurück, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist. Dann aber kann es zu spät sein: Eier kühlen rasch aus und sterben ab. Auch Jungvögel können auskühlen oder verhungern, wenn ihre Eltern sie längere Zeit verlassen müssen.
In Naturschutzgebieten herrscht generell Leinenpflicht. Aber auch außerhalb sollten alle Naturfreunde speziell in der Brutzeit (Anfang April bis Ende Juli) bedenken, wie störempfindlich Wildtiere und ihr Nachwuchs sind, und in dieser Zeit mit ihren Hunden auf den Wegen bleiben. Die Natur wird es ihnen danken!
(Quelle: Vogel- und Naturfreunde Merklingen e.V.)
Auch in diesem Jahr werden zwischen Ende Februar und Ende März auf 8 Transekten in Korntal-Münchingen balzende Rebhühner gezählt. Erste Ergebnisse scheinen allerdings darauf hinzudeuten, dass die schon im Vorjahr beobachtete Konzentration verbliebener Reviere auch 2022 nicht überwunden werden konnte. Auf mehreren Transekten, wo vor drei Jahren noch balzende Hähne gehört und teilweise gesehen wurden, gab es nun schon im zweiten Jahr "Nullzählungen".
... und diesen Artikel, den wir im Amtsblatt von Korntal-Münchingen im Vereinsteil veröffentlichen wollten, wurde von der Stadtverwaltung blockiert!
In der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 20.11.2021 erschien der folgende Artikel: